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Mittwoch, 17. Januar 2018

Flüchtlinge

Wir Menschen sind Individuen, die sich in der Welt zurechtfinden müssen. Wir sind aber auch soziale Wesen, die Halt und Bestätigung in der Gesellschaft suchen. Von Natur aus sind wir so gemacht, dass wir Halt und Bestätigung suchen bei Gleichgesinnten oder bei Menschen die uns möglichst ähnlich sind. Bei Menschen anderer Hautfarbe oder anderer Lebensweisen fühlen wir uns erst wohl, wenn wir festgestellt haben, dass sie ähnlich ticken. Menschen mit der rosaroten Weltanschauung und Gutmenschen werden das von sich weisen und behaupten, dass sie dieses "Urgefühl" nicht haben. Ich bin aber überzeugt, dass alle Menschen dieses Urgefühl haben, aber es fällt nicht allen Menschen gleicht leicht, dieses Urgefühl zu überspielen. Es darf auch nicht als Entschuldigung dienen, sich nur mit Gleichartigen oder Gleichgesinnten zu umgeben und alle Andersartigen zu deklassieren.
Das Flüchtlingsproblem kann uns innerlich zerreissen. Wir sehen das Elend in dem ein grosser Teil der Menschen in dieser Welt leben, aber auch wenn wir viele aufnehmen, können wir nur einen kleinen Bruchteil der Menschen, die in unser Land kommen möchten, aufnehmen.
Die Eingliederung eines Flüchtlings oder eines Migranten kostet sehr viel Geld. Mit diesem Geld könnte man 10 - 100 Menschen im Nahen Osten oder in Afrika helfen.
Den Flüchtlingsstrom kann man mittelfristig nicht durch Entwicklungshilfe reduzieren! Im Gegenteil, durch vermehrte Entwicklungshilfe haben noch mehr Menschen Zugang zu einem Fernsehgerät, wo sie sehen in welchen "paradiesischen Zuständen" wir leben und immer mehr Menschen bringen 3'000 bis 10'000 Euro auf, die sie den Schleppern (Fluchthelfern?) für die Flucht nach Europa bezahlen müssen.
Flüchtlinge, die bis jetzt aus Afrika kommen, kommen aus Nord- und Ostafrika. In Zukunft werden auch Flüchtlinge aus Zentralafrika kommen z.B. aus der Republik Kongo oder der Zentralafrikanischen Republik, wo die Bevölkerung exponentiell wächst.
Abgesehen davon bin ich natürlich auch der Ansicht, dass die Entwicklungshilfe sehr wichtig ist, vor allem wenn es Hilfe zur Selbsthilfe ist.

Mit dem Gutmenschen-Denken unterstützen wir oft die falschen Menschen. Wenn wir uns von unseren Gefühlen leiten lassen, bringen wir Krisenländern noch grössere Probleme.

Mit unserem Asylrecht fördern wir Unruhen und Konflikte in den Drittweltländern!
Wenn sie in ein Drittweltland reisen und dort von einem jungen Mann gefragt werden: Was muss ich tun, damit ich sicher in Europa Asyl bekomme? Dann müssten sie ihm doch sagen, dass er so gegen die Regierung opponieren muss, dass er für einige Wochen im Gefängnis landet. Anschliessend ist er ein politisch Verfolgter und bekommt fast sicher Asyl.
Für die Asylbehörden in Europa ist es nicht relevant aus welchen Gründen er verfolgt wird. Er kann als Sunnit Gewalt gegen Schiiten verübt habe oder er kann als Schiit Gewalt gegen Sunniten verübt haben, er kann als IS-Kämpfer an Massenerschiessungen teilgenommen haben, wenn er das nicht erwähnt und er aussagt er sei an Leib und Leben bedroht, so bekommt er Asyl.

Junge Männer sollten nicht aus Krisengebieten fliehen, sonder sich für friedliche Lösungen in ihren Ländern einsetzen und dann beim Wiederaufbau ihres Landes helfen.
Mann kann es als leere Behauptung  anschauen, aber ich glaube ich würde mein Land, wenn es in einer Krise wäre, nicht als Flüchtling verlassen.

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