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Montag, 23. März 2026

Mit zu viel Empathie fahren wir die Welt an die Wand


Kann man zu viel Empathie haben?

Menschen, die die Gefühle anderer sehr intensiv wahrnehmen und wie ihre eigenen erleben, können das Hyperempathie-Syndrom haben.

Das Hyperempathie-Syndrom kann zu starker emotionaler Erschöpfung führen. Mitfühlen kann sehr anstrengend sein. Daher fühlen sich diese Menschen oft gestresst und müde.

Es ist wichtig, Grenzen zu setzen. Betroffene sollten lernen, sich nicht zu sehr in die Gefühle anderer hineinziehen zu lassen. Man muss sich manchmal abgrenzen und auf sich selbst achten.

Wenn wir zu viel Empathie haben, kann es sein, dass wir uns zu wenig wehren und bei einem Konflikt immer die Schuld bei uns selbst sehen.

Vom Hyperemphatie-Syndrom Betroffene nennen wir auch Gutmenschen. Wir sind alle ab und zu Gutmenschen.

Wir wollen geliebt und gelobt werden. Zumindest wollen wir aber beachtet werden, wenn das nicht geschieht, haben wir verschiedene Möglichkeiten unsere Mitmenschen dazu zu zwingen.

a) Wir legen uns eine medizinische oder psychische Krankheit zu.

b) Wir überzeugen unsere Mitmenschen, dass unsere Vergangenheit oder unser Schicksal so hart war, dass man mit uns speziell rücksichtsvoll sein muss.

Wenn wir diese Taktik(en) nicht durchschauen, geben wir in einem falschen Moment nach und unsere Empathie hat uns auf eine falsche Spur geführt.

Menschen mit zu viel Empathie riskieren einen Verlust an Respekt und Autorität.


Montag, 2. Februar 2026

Brauchen wir Sozialismus


Mündlicher Beitrag von Michael Klonovsky

Dieser Beitrag wurde am 16.01.2024 von Michael Immel auf der Plattform X gepostet und jetzt von mir niedergeschrieben und gekürzt.

Michael Klonovsky zitiert zuerst einen Text eines Sozialisten und kommentiert ihn dann wie folgt:

Kein Privateigentum, keine Privatsphäre. So klingt Sozialismus, aber ob auch die Kinder Gemeinschaftseigentum werden, beantwortet der Text nicht, weil Kinder in dieser Welt wahrscheinlich nicht vorgesehen sind. Sie stossen ohnehin nur CO₂ aus und Kinder gibt es in anderen Erdteilen schon mehr als genug. Meine Damen und Herren diesseits der 30, Sie sind noch zu jung, um die DDR kennengelernt zu haben. Das letzte deutsche Regime, das möglichst viel Privateigentum abgeschafft und in Gemeinschaftseigentum verwandelt hat. Aus den Schulbüchern wissen Sie, dass die Menschen damals in Scharen versucht haben, dieses Land zu verlassen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Ihnen in der Schule auch erklärt wurde, dass diese Menschen vor dem Sozialismus geflohen sind. Sozialismus hat nie funktioniert und wird nie funktionieren. Was allen gehört, gehört am Ende keinem. Niemand wird sich darum kümmern. Sozialismus macht erst alle gleich und dann alle arm. Ihre Generation soll die nächste sein, an der dieses freiheitsfeindliche und menschenverachtende Experiment ausprobiert wird. Was ist das Wesen des Sozialismus? Keineswegs eine höhere Moral, wie man Ihnen einzureden versucht, sondern ein Aberglaube. Es handelt sich um den Aberglauben, dass die Entwicklung der Menschheit menschlicher Planung zugänglich ist und deshalb keinesfalls dem Zufall, etwa dem chaotischen Markt, überlassen bleiben darf. Der Unterschied zur Gegenwart besteht darin, dass die heutigen Sozialisten internationale Sozialisten sind. Der Nichtsozialist weiss, dass gesellschaftliche Entwicklungen wie zum Beispiel die Automobilität den Regeln der Evolution folgen, also Versuch, Irrtum, scheitern, verbessern, neuer Versuch, weiteres verbessern – so entwickelt sich Komplexität. Evolution ist das genaue Gegenteil von Planung. Planung verhindert Entwicklung. Dennoch sind die Planer überall auf dem Vormarsch. Natürlich sagt man Ihnen nicht, dass zu Ihren Lebzeiten ein neuer Sozialismus errichtet werden soll, sondern man versichert Ihnen, dass es um eine sozial gerechtere, ökologischere und nachhaltigere Zukunft geht, um Global Governance, einen Green Deal oder den Great Reset. Die absonderliche Logik dahinter lautet: Wenn die ganze Welt zentralistisch wie die DDR organisiert ist oder wie Venezuela, dann sind wir endlich in der Lage, das Klima, die Meere und nebenbei noch Afrika zu retten. Dieselben Politiker, die Ihnen erzählen, dass Sie kein CO₂ hinterlassen dürfen, haben nicht das geringste Problem damit, Ihnen Schuldenberge in Billionenhöhe zu hinterlassen. Die schrittweise Übertragung unserer Parlamentsrechte und Regierungsaufgaben auf die Behörden der EU wird dazu führen, dass eine Handvoll namenloser Brüsseler Bürokraten über Ihr Leben bestimmt.


Kommentar von mir:

Der Sozialismus schneidet hier sehr schlecht ab, darum beauftragte ich die Software Copilot (von Microsoft): „Schreib mir ein Plädoyer für den Sozialismus“ und erhielt folgenden Text:

Der Sozialismus steht seit jeher für eine Gesellschaftsordnung, in der Gleichheit, Solidarität und soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt stehen. Angesichts wachsender Ungleichheiten und globaler Krisen gewinnt die Idee eines solidarischen Miteinanders zunehmend an Bedeutung. Während der Kapitalismus oftmals die Profitmaximierung über das Wohl der Gemeinschaft stellt, setzt der Sozialismus auf die gerechte Verteilung von Ressourcen und Chancen.

In einem sozialistischen System werden die Grundbedürfnisse aller Menschen als oberste Priorität angesehen. Bildung, Gesundheitsversorgung und soziale Sicherheit sollen nicht vom Geldbeutel abhängen, sondern jedem Menschen unabhängig von seiner Herkunft offenstehen. Dadurch werden nicht nur soziale Spannungen abgebaut, sondern auch das individuelle Potenzial jedes Einzelnen gefördert.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die demokratische Mitbestimmung. Sozialismus bedeutet nicht zentrale Planwirtschaft ohne Mitsprache, sondern die echte Teilhabe der Bevölkerung an politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen. So entsteht eine Gesellschaft, in der nicht einige wenige über das Schicksal vieler bestimmen, sondern in der die Menschen gemeinsam über ihre Zukunft entscheiden.

Angesichts der Herausforderungen unserer Zeit – vom Klimawandel bis zur Digitalisierung – braucht es ein System, das nicht nur kurzfristige Gewinne, sondern nachhaltigen Fortschritt für alle anstrebt. Der Sozialismus bietet hierfür eine überzeugende Vision: Er verbindet individuelles Glück mit kollektiver Verantwortung und macht so eine menschenwürdige, gerechte Zukunft möglich.


Was gilt nun?

Ich stehe für die soziale Marktwirtschaft. Für die Marktwirtschaft nehme ich den Text von Michael Klonovsky und für die soziale Komponente das Plädoyer von Copilot.

Wenn man auf der ganzen Welt schaut, wo die Wirtschaft gedeiht, dann muss man zum Schluss kommen, dass zu viel Sozialismus die Wirtschaft erstickt.

In der Marktwirtschaft braucht es den egoistischen Ansporn, grosse Leistungen zu vollbringen. Das eigennützige (egoistische) Streben der Menschen kann zum Wohl der gesamten Gesellschaft beitragen.

Die Profitmaximierung darf jedoch nicht immer das höchste Ziel sein.

Für das Wohl der Gemeinschaft braucht es eine soziale Komponente.

Aber es ist kontraproduktiv, wenn der soziale Aspekt mit ideologischem Eifer eingebracht wird.




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