Mündlicher
Beitrag von Michael Klonovsky
Dieser Beitrag wurde am
16.01.2024 von Michael Immel auf der Plattform X gepostet und jetzt von mir
niedergeschrieben und gekürzt.
Michael Klonovsky zitiert
zuerst einen Text eines Sozialisten und kommentiert ihn dann wie folgt:
Kein Privateigentum, keine
Privatsphäre. So klingt Sozialismus, aber ob auch die Kinder
Gemeinschaftseigentum werden, beantwortet der Text nicht, weil Kinder in dieser
Welt wahrscheinlich nicht vorgesehen sind. Sie stossen ohnehin nur CO₂ aus und
Kinder gibt es in anderen Erdteilen schon mehr als genug. Meine Damen und
Herren diesseits der 30, Sie sind noch zu jung, um die DDR kennengelernt zu
haben. Das letzte deutsche Regime, das möglichst viel Privateigentum
abgeschafft und in Gemeinschaftseigentum verwandelt hat. Aus den Schulbüchern
wissen Sie, dass die Menschen damals in Scharen versucht haben, dieses Land zu
verlassen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Ihnen in der Schule auch erklärt
wurde, dass diese Menschen vor dem Sozialismus geflohen sind. Sozialismus hat
nie funktioniert und wird nie funktionieren. Was allen gehört, gehört am Ende
keinem. Niemand wird sich darum kümmern. Sozialismus macht erst alle gleich und
dann alle arm. Ihre Generation soll die nächste sein, an der dieses
freiheitsfeindliche und menschenverachtende Experiment ausprobiert wird. Was
ist das Wesen des Sozialismus? Keineswegs eine höhere Moral, wie man Ihnen
einzureden versucht, sondern ein Aberglaube. Es handelt sich um den
Aberglauben, dass die Entwicklung der Menschheit menschlicher Planung
zugänglich ist und deshalb keinesfalls dem Zufall, etwa dem chaotischen Markt,
überlassen bleiben darf. Der Unterschied zur Gegenwart besteht darin, dass die
heutigen Sozialisten internationale Sozialisten sind. Der Nichtsozialist weiss,
dass gesellschaftliche Entwicklungen wie zum Beispiel die Automobilität den
Regeln der Evolution folgen, also Versuch, Irrtum, scheitern, verbessern, neuer
Versuch, weiteres verbessern – so entwickelt sich Komplexität. Evolution ist
das genaue Gegenteil von Planung. Planung verhindert Entwicklung. Dennoch sind
die Planer überall auf dem Vormarsch. Natürlich sagt man Ihnen nicht, dass zu
Ihren Lebzeiten ein neuer Sozialismus errichtet werden soll, sondern man
versichert Ihnen, dass es um eine sozial gerechtere, ökologischere und
nachhaltigere Zukunft geht, um Global Governance, einen Green Deal oder den
Great Reset. Die absonderliche Logik dahinter lautet: Wenn die ganze Welt
zentralistisch wie die DDR organisiert ist oder wie Venezuela, dann sind wir
endlich in der Lage, das Klima, die Meere und nebenbei noch Afrika zu retten.
Dieselben Politiker, die Ihnen erzählen, dass Sie kein CO₂ hinterlassen dürfen,
haben nicht das geringste Problem damit, Ihnen Schuldenberge in Billionenhöhe
zu hinterlassen. Die schrittweise Übertragung unserer Parlamentsrechte und
Regierungsaufgaben auf die Behörden der EU wird dazu führen, dass eine Handvoll
namenloser Brüsseler Bürokraten über Ihr Leben bestimmt.
Kommentar von mir:
Der Sozialismus schneidet hier sehr schlecht ab, darum
beauftragte ich die Software Copilot (von Microsoft): „Schreib mir ein Plädoyer
für den Sozialismus“ und erhielt folgenden Text:
Der Sozialismus steht seit jeher für eine Gesellschaftsordnung, in der
Gleichheit, Solidarität und soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt stehen.
Angesichts wachsender Ungleichheiten und globaler Krisen gewinnt die Idee eines
solidarischen Miteinanders zunehmend an Bedeutung. Während der Kapitalismus
oftmals die Profitmaximierung über das Wohl der Gemeinschaft stellt, setzt der
Sozialismus auf die gerechte Verteilung von Ressourcen und Chancen.
In einem sozialistischen System werden die Grundbedürfnisse aller Menschen
als oberste Priorität angesehen. Bildung, Gesundheitsversorgung und soziale
Sicherheit sollen nicht vom Geldbeutel abhängen, sondern jedem Menschen
unabhängig von seiner Herkunft offenstehen. Dadurch werden nicht nur soziale
Spannungen abgebaut, sondern auch das individuelle Potenzial jedes Einzelnen
gefördert.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die demokratische Mitbestimmung.
Sozialismus bedeutet nicht zentrale Planwirtschaft ohne Mitsprache, sondern die
echte Teilhabe der Bevölkerung an politischen und wirtschaftlichen
Entscheidungen. So entsteht eine Gesellschaft, in der nicht einige wenige über
das Schicksal vieler bestimmen, sondern in der die Menschen gemeinsam über ihre
Zukunft entscheiden.
Angesichts der Herausforderungen unserer Zeit – vom Klimawandel bis zur
Digitalisierung – braucht es ein System, das nicht nur kurzfristige Gewinne,
sondern nachhaltigen Fortschritt für alle anstrebt. Der Sozialismus bietet
hierfür eine überzeugende Vision: Er verbindet individuelles Glück mit
kollektiver Verantwortung und macht so eine menschenwürdige, gerechte Zukunft
möglich.
Was gilt
nun?
Ich stehe für die soziale
Marktwirtschaft. Für die Marktwirtschaft nehme ich den Text von Michael Klonovsky und für die soziale Komponente das Plädoyer
von Copilot.
Wenn man auf der ganzen
Welt schaut, wo die Wirtschaft gedeiht, dann muss man zum Schluss kommen, dass
zu viel Sozialismus die Wirtschaft erstickt.
In der Marktwirtschaft
braucht es den egoistischen Ansporn, grosse Leistungen zu vollbringen. Das
eigennützige (egoistische) Streben der Menschen kann zum Wohl der gesamten
Gesellschaft beitragen.
Die Profitmaximierung darf
jedoch nicht immer das höchste Ziel sein.
Für das Wohl der
Gemeinschaft braucht es eine soziale Komponente.
Aber es ist
kontraproduktiv, wenn der soziale Aspekt mit ideologischem Eifer eingebracht
wird.